Kostenlose YouTube Abonnenten bekommst du nicht über eine Website oder App, sondern indem du Zuschauern einen Grund gibst, wiederzukommen. Das fängt bei einem Kanal an, der sofort zeigt, was du machst, und bei Videos, die sich die Leute bis zum Ende ansehen. Hier liest du Schritt für Schritt, was dabei hilft, vom Einrichten deines Kanals bis zu Titeln, Shorts und Kooperationen, und was du besser lässt.
Die kurze Antwort
- Kostenlose Abonnenten bekommst du mit einem klaren Thema, einem gut eingerichteten Kanal und einem festen Rhythmus beim Hochladen.
- Die meisten Abonnenten kommen über ein paar Videos, die gut gefunden oder empfohlen werden. Steck deine Zeit also in Titel, Thumbnails und die ersten 30 Sekunden.
- Websites und Apps mit kostenlosen YouTube Abonnenten arbeiten mit Tauschsystemen (Sub4Sub) und Bots, oder sie wollen deine Google Zugangsdaten. YouTube entfernt solche Abonnenten regelmäßig.
- Abonnenten kaufen erhöht nur die Zahl. Es bringt keine Zuschauer und keine Wiedergabezeit.
Warum Websites mit kostenlosen YouTube Abonnenten keine gute Idee sind
Suchst du nach „YouTube Abonnenten kostenlos“, „YouTube Follower kostenlos“ oder „free YouTube Abos“, findest du genug Websites und Apps, die kostenlose Abonnenten versprechen. Fast immer funktioniert das auf eine dieser Arten:
- Du meldest dich mit deinem Google Konto an. Damit gibst du Unbekannten Zugriff auf deinen Kanal, und oft auch auf dein Gmail und andere Google Dienste.
- Du abonnierst andere Kanäle, um Punkte zu sammeln. Die Abonnenten, die du dafür bekommst, schauen deine Videos nicht, und YouTube wertet Abonnieren gegen Abonnieren als unechte Aktivität.
- Du sollst erst eine App installieren oder eine „Verifizierung“ machen. Danach kommen oft keine Abonnenten, aber deine Daten sind weg.
Andere Anbieter lassen Bots für dich abonnieren: Konten, die automatisch Kanäle abonnieren und nie ein Video ansehen. YouTube entfernt Spamkonten regelmäßig aus den Abonnentenzahlen, solche Abonnenten verschwinden also meist wieder. Gib dein Google Passwort nie auf einer anderen Website ein.
Schritt 1: Mach einen Kanal, der sofort klar ist
Einen YouTube Kanal erstellst du kostenlos mit einem Google Konto: Klick auf YouTube auf dein Profilbild und wähle die Option, einen Kanal zu erstellen. Ist der Kanal für ein Unternehmen, nimm ein Markenkonto. Dann kannst du anderen Zugriff geben, ohne dein Passwort zu teilen. Richte danach in YouTube Studio bei den Einstellungen für die Anpassung deines Kanals Folgendes ein:
- Name und Handle (@name): kurz, leicht zu merken und leicht zu schreiben.
- Profilbild und Banner, die zeigen, worum es auf deinem Kanal geht.
- Beschreibung: in zwei Sätzen, wer du bist, was du machst und wie oft etwas Neues kommt.
- Kanaltrailer: ein kurzes Video für Leute, die dich noch nicht abonniert haben. Zeig darin in einer Minute, was sie bei dir erwartet.
- Wasserzeichen: ein kleines Logo in deinen Videos, über das Zuschauer am Computer direkt abonnieren können.
Schritt 2: Wähle ein Thema und eine Zielgruppe
Einen Kanal über „alles Mögliche“ abonniert niemand, denn man weiß nicht, was nächste Woche kommt. Wähle ein Thema, das schmal genug ist, um aufzufallen, zum Beispiel „mit dem Zug durch Europa mit kleinem Budget“ statt „Reisen“, und zu dem dir noch fünfzig Videos einfallen. Siehst du auf YouTube kleine Kanäle, die mit diesem Thema gut ankommen, dann gibt es Nachfrage. Selbst vor die Kamera musst du nicht: Auch Kanäle nur mit deiner Stimme oder deinem Bildschirm bekommen Abonnenten, solange du etwas Eigenes machst.
Schritt 3: Mach Videos, die sich die Leute bis zum Ende ansehen
YouTube zeigt ein Video öfter, wenn Zuschauer es lange ansehen. Das hilft dabei:
- Fang mit dem Versprechen des Videos an, nicht mit einem langen Intro. In den ersten 30 Sekunden entscheidet ein Zuschauer, ob er bleibt.
- Ton geht vor Bild. Ein einfaches Ansteckmikrofon bringt mehr als eine teure Kamera. Mit deinem Handy und Tageslicht kommst du am Anfang weit.
- Schneide Pausen und Wiederholungen raus, und mach das Video so lang, wie das Thema es braucht, nicht länger.
- Bitte erst ums Abonnieren, wenn du etwas gezeigt hast, zum Beispiel nach deinem besten Tipp, und sag, warum: „jede Woche eine neue Route“.
- Nutze einen Endbildschirm mit deinem nächsten Video und einem Button zum Abonnieren.
Schritt 4: Sorg dafür, dass du gefunden wirst
Kleine Kanäle werden oft über die Suche gefunden. Tipp dein Thema in die Suchleiste von YouTube und schau, welche Vorschläge erscheinen: Das sind Suchanfragen, die Leute wirklich verwenden. Mach Videos dazu und achte auf Folgendes:
- Titel: Setz den Suchbegriff nach vorn, und mach den Titel trotzdem so, dass man draufklicken will.
- Thumbnail: ein klares Bild und höchstens ein paar Wörter, gut lesbar auf dem Handy. Hat dein Kanal Zugriff auf die erweiterten Funktionen, kannst du in YouTube Studio bis zu drei Thumbnails oder Titel gegeneinander testen.
- Beschreibung: Sag in den ersten Zeilen, worum es im Video geht, und füge Kapitel mit Zeitstempeln hinzu.
- Tags spielen laut YouTube selbst nur eine kleine Rolle. Deine Zeit steckst du besser in Titel und Thumbnail.
- Untertitel machen dein Video auch für Leute nutzbar, die ohne Ton schauen oder eine andere Sprache sprechen.
Schritt 5: Nutze Shorts, um neue Zuschauer zu erreichen
Shorts werden vielen Leuten gezeigt, die deinen Kanal noch nicht kennen. Mach kurze Ausschnitte aus deinen langen Videos oder einzelne Tipps zu deinem Thema, und verknüpfe einen Short mit dem passenden langen Video, damit Zuschauer weiterklicken können. Bleib mit deinen Shorts aber beim selben Thema: Abonnenten, die über einen lustigen Short zu etwas ganz anderem kommen, schauen deine langen Videos selten.
Schritt 6: Bau eine Beziehung zu deinen Zuschauern auf
- Antworte auf Kommentare, vor allem in den ersten Stunden nach dem Hochladen, und pinne einen guten Kommentar oder eine Frage oben an.
- Lade in einem festen Rhythmus hoch und schreib ihn in dein Banner oder deine Beschreibung, zum Beispiel „jeden Donnerstag ein neues Video“.
- Nutze Beiträge (früher der Community Tab) für Umfragen und Ankündigungen, sobald dein Kanal Zugriff darauf hat.
- Geh ab und zu live. Zuschauer, die sich mit dir unterhalten haben, kommen öfter wieder.
Schritt 7: Arbeite mit anderen zusammen und teile deine Videos außerhalb von YouTube
Eine Kooperation mit einem Kanal von ungefähr derselben Größe und zum selben Thema bringt dich genau zu den Zuschauern, die du suchst. Schlag etwas Konkretes vor, zum Beispiel ein Video für jeden Kanal. Teile deine Videos außerdem dort, wo deine Zielgruppe schon ist: auf einem Discord Server oder in einer Facebook Gruppe zu deinem Thema, in deinem Newsletter, oder als kurze Clips auf TikTok und Instagram. Lies in Gruppen zuerst die Regeln zur Eigenwerbung.
Schritt 8: Schau in YouTube Studio nach, was funktioniert
Unter Analytics siehst du für jedes Video, wie viele Abonnenten es gebracht hat, wie oft das Thumbnail angezeigt wurde, wie viele Leute darauf geklickt haben und wie lange sie im Durchschnitt zugesehen haben. Mach mehr Videos wie die paar, die die meisten Abonnenten gebracht haben. Verbessere Titel und Thumbnail von Videos, die oft angezeigt, aber selten angeklickt werden, und schau bei einer kurzen Wiedergabedauer nach, an welcher Stelle die Leute abspringen. Mehr über Aufrufe liest du in kostenlose YouTube Aufrufe bekommen.
Und YouTube Abonnenten kaufen?
Das geht, und für deinen eigenen Kanal ist es nicht gesetzlich verboten. Du solltest aber wissen, was du bekommst:
- Die Zahl deiner Abonnenten steigt, und ein Kanal mit mehr Abonnenten wirkt auf neue Besucher vertrauenswürdiger.
- Unsere Abonnenten kommen von echt aussehenden Profilen hoher Qualität. Das sind keine aktiven Menschen, die deine Videos ansehen, und sie bringen dir deshalb keine Wiedergabezeit und keine Einnahmen.
- Mehr Reichweite oder mehr echte Abonnenten kann dir niemand versprechen. YouTube entscheidet selbst, welche Videos es empfiehlt.
- YouTube erlaubt den Kauf in seinen Nutzungsbedingungen nicht und kann einen Teil wieder entfernen. Bei uns fallen meist 10 bis 20 Prozent weg, vor allem in der ersten Woche, und das füllen wir innerhalb von 90 Tagen kostenlos wieder auf.
- Wir brauchen nie dein Passwort, nur den Link zu deinem Kanal.
Wir haben schon über 170.000 YouTube Abonnenten geliefert. Nutzt du YouTube für ein Unternehmen oder als Influencer? Dann lies zuerst, ob Likes kaufen legal ist: Für die kommerzielle Nutzung gelten strengere Regeln.
Häufige Fragen zu kostenlosen YouTube Abonnenten
Kann man YouTube Abonnenten kostenlos kaufen?
Nicht wirklich. Websites, die kostenlose Abonnenten versprechen, lassen dich auf andere Weise bezahlen: mit deinen Google Zugangsdaten, mit deiner Zeit (weil du selbst Hunderte Kanäle abonnieren musst) oder mit deinen Daten. Diese Abonnenten verschwinden meist wieder. Kostenlose Abonnenten bekommst du nur mit Videos, von denen die Leute mehr sehen wollen.
Wie bekommst du deine ersten 1.000 Abonnenten auf YouTube?
Wähle ein Thema, lade in einem festen Rhythmus hoch und mach Videos zu dem, wonach die Leute bei diesem Thema suchen. Die ersten Abonnenten kommen meist über ein oder zwei Videos, die gut gefunden werden. Schau in YouTube Studio nach, welche das sind, und mach mehr davon.
Wie viele Abonnenten brauchst du, um auf YouTube Geld zu verdienen?
Für Werbeeinnahmen verlangt YouTube zum Zeitpunkt des Schreibens 1.000 Abonnenten, dazu 4.000 öffentliche Stunden Wiedergabezeit in den letzten 12 Monaten oder 10 Millionen öffentliche Aufrufe von Shorts in 90 Tagen. Für neue Bewerber sind es ab dem 1. Februar 2027 8.000 Wiedergabestunden oder 20 Millionen Aufrufe von Shorts. In einer Reihe von Ländern gilt eine niedrigere Schwelle, zum Beispiel für Kanalmitgliedschaften. Die aktuellen Voraussetzungen findest du in YouTube Studio im Bereich zum Geldverdienen.
Warum verliere ich YouTube Abonnenten?
YouTube entfernt regelmäßig Spamkonten und geschlossene Konten aus den Abonnentenzahlen, dadurch verlieren auch Kanäle Abonnenten, die nie etwas gekauft haben. Außerdem kündigen Leute ihr Abo, wenn du das Thema wechselst oder lange nichts hochlädst.
Kann ich auch kostenlose YouTube Likes bekommen?
Ja, mit Videos, die die Zuschauer lohnend finden, und indem du an einer natürlichen Stelle darum bittest, zum Beispiel nach einem guten Tipp. Websites, die kostenlose Likes versprechen, funktionieren genauso wie die mit kostenlosen Abonnenten und haben dieselben Risiken.


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